Eversheds Sutherland hat den deutschen Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH (Amprion) bei der Vergabe des Betriebs des dezentralen Netzbooster-Batteriespeicherprojekts in Bayerisch-Schwaben an eine Tochtergesellschaft der EDF power solutions Deutschland GmbH beraten.
Der Netzbooster, bestehend aus fünf Batteriespeichern mit einer Gesamtleistung von 250 Megawatt, soll ab dem 01.01.2028 den Stromtransport im Amprion-Netz von Nord- nach Süddeutschland unterstützen und dazu beitragen, Kosten beim Engpassmanagement zu sparen. Wenn der Netzbooster nicht zur Stabilisierung des Übertragungsnetzes benötigt wird, kann er zur Entlastung des regionalen Stromnetzes der LEW Verteilnetz GmbH eingesetzt werden. Zusätzlich zu diesen netzdienenden Funktionen kann die EDF Tochtergesellschaft mit den Batteriespeichern marktbasierte Einnahmen generieren.
Dr. Martin Weitenberg, Partner, Energierecht, bei Eversheds Sutherland, erklärt:
"Dieses dezentrale Infrastrukturprojekt zeigt, wie innovative Speicherlösungen die Netzstabilität stärken, Kosten senken und die Energiewende unterstützen können. Wir freuen uns, Amprion bei diesem ersten Projekt seiner Art in Deutschland beraten zu haben."
Das Eversheds Sutherland Team wurde geleitet von Dr. Martin Weitenberg (Partner, Energierecht, Düsseldorf) gemeinsam mit Dr. Arndt Scheffler (Counsel, Energierecht, München) und Dr. Daniel Giese (Senior Associate, Energierecht, Düsseldorf).