LEGAL ALERT: Woran die Arbeitsinspektion interessiert ist: Diskriminierung und ungleiche Bezahlung
LEGAL ALERT: Woran die Arbeitsinspektion interessiert ist: Diskriminierung und ungleiche Bezahlung
03. Juni 2025
Slowakei
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Der Bericht der nationalen Arbeitsaufsichtsbehörde über den Stand der Gleichstellung und Diskriminierung in den Arbeitsbeziehungen für das Jahr 2024 zeigt, dass Diskriminierung am Arbeitsplatz ein heißes Thema ist.
Wichtige Statistiken
Die Zahl der Beschwerden von Arbeitnehmern wegen Diskriminierung stieg auf 286 (ein Anstieg gegenüber 2023).
Davon standen 42 Verstöße im Zusammenhang mit §13 des Arbeitsgesetzes (Gleichbehandlung - Diskriminierung) und 24 Verstöße im Zusammenhang mit §119a (gleiches Entgelt).
Fragen an den Arbeitgeber
Führen Sie ordnungsgemäße Aufzeichnungen der die Arbeitszeit?
Entspricht die Vergütung der Mitarbeiter den gesetzlichen Anforderungen?
Haben Sie eine interne Richtlinie oder einen Ethikkodex für Gleichbehandlung und Beziehungen am Arbeitsplatz?
Schulen Sie Ihr Personal in Sachen Diskriminierung, Mobbing, Belästigung usw.?
Sind die Regeln für ein Beschwerdeverfahren genehmigt?
Sind Sie auf eine Arbeitsinspektion vorbereitet?
Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung von Richtlinien, bei Schulungen, Personalaudit oder Fragen.
Die häufigsten Fehler der Arbeitgeber (ermittelt durch Inspektionen)
Ungleichbehandlung bei der Festsetzung von Arbeitsentgelt, Prämien oder Zulagen
Überwachung von Arbeitnehmern, ohne Erfüllung gesetzlicher Anforderungen
Unvollständige oder fehlerhafte Arbeitszeiterfassung
Fehlender Inhalt in Arbeitsverträgen
Verstoß gegen die Gleichstellungspflicht (auch in internen Richtlinien)
Ausbleiben einer schriftlichen Antwort auf die Beschwerde eines Arbeitnehmers
Formen der Diskriminierung und Ungleichbehandlung
Bossing - Druck durch einen Vorgesetzten, unmögliche Arbeitsaufgaben, Verhinderung des Zugangs zu Informationen
Mobbing (durch Kollegen) - verbale Angriffe, feindseliges Verhalten, Unmöglichkeit, die Arbeitsaufgaben zu erledigen, Verleumdung und Diffamierung
Ungleiche Entlohnung - unterschiedliche Lohnniveaus, aber auch Zulagen und Prämien
Mobbing und Diskriminierung aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit, des Alters oder des Geschlechts - Mitarbeiter werden vom Arbeitgeber organisierten außerberuflichen Aktivitäten ausgeschlossen, Hindernisse am Arbeitsplatz werden nicht anerkannt
Sexuelle Belästigung
Versäumnis, eine Beschwerde zu bearbeiten
Neue Rechtsvorschriften ab 2026
Bis Juni 2026 muss die Slowakische Republik die EU-Richtlinie 2023/970 zur Lohntransparenz umsetzen, wodurch sich die Regeln erheblich ändern werden:
eine Verpflichtung zur Veröffentlichung und Berichterstattung über das geschlechtsspezifische Lohnunterschiede und die Löhne für einzelne Positionen
Die Arbeitnehmer haben ein umfassenderes Recht auf Information
objektive und "geschlechtsneutrale" Arbeitsbewertung
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